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Glossar

Mobile Device Management

Mobile Device Management bezeichnet die zentrale Steuerung der Telefone, Tablets und Notebooks eines Unternehmens: registrieren, konfigurieren, Apps verteilen, Sicherheitsregeln erzwingen und das Gerät am Ende löschen. Dazu kommen ein Verwaltungsserver und die Agenten, die in iOS, Android, Windows und macOS stecken.

So funktioniert es

Stellen Sie sich den Check-in im Hotel vor. Der Gast kommt an, zeigt einen Ausweis und erhält eine Karte, die genau die Türen öffnet, die für ihn gedacht sind. Geräteverwaltung läuft genauso. Das Gerät registriert sich (Check-in), erhält ein Verwaltungsprofil (die Karte), und danach entscheidet der Server über Einstellungen, Apps und Netzzugang.

Technisch schickt der Server eine Push-Nachricht über Apples APNs oder Googles FCM. Das Gerät wacht auf, verbindet sich, holt die offenen Befehle und führt sie aus. Apples MDM-Protokoll listet über 100 Befehle und Konfigurations-Payloads; Android Enterprise bietet vergleichbare Steuerung über die Android Management API.

Parallel pflegt der Server ein Inventar: Seriennummer, OS-Build, Speicher, auf einigen Plattformen der Akkuzustand, installierte Apps, letzter Kontakt.

Warum es für eine Flotte wichtig ist

Die NIST-Leitlinie zur Sicherheit mobiler Geräte (SP 800-124 Rev. 2, veröffentlicht 2023) stellt die zentrale Verwaltung an den Anfang ihrer Empfehlungen für jede Organisation, die sensible Daten mobil verarbeitet. Die Begründung ist schlicht: Was Sie nicht sehen, können Sie nicht durchsetzen.

Im Alltag einer Flotte zählt etwas anderes. Der Fahrer, dessen Tablet um sieben Uhr morgens einfriert und zehn Minuten später ein vorkonfiguriertes Ersatzgerät bekommt. Das App-Update, das 400 Techniker über Nacht erreicht. Und das Audit, bei dem Sie die Liste der verschlüsselten Geräte exportieren statt zu schätzen.

Grenzen hat die Verwaltung trotzdem. Sie verhindert kein Foto vom Bildschirm und rettet keine schlecht gebaute App.

So handhabt es Appaloosa

Appaloosa deckt den kompletten Zyklus auf iOS, iPadOS, Android, Windows und macOS ab: Zero-Touch-Registrierung über Apple Business Manager, Android Zero-Touch und Windows Autopilot, Richtlinien für Code, Verschlüsselung und Compliance, ein Enterprise App Store mit Managed Google Play und Apple VPP, Kioskmodus, Kontakt- und Dateisynchronisierung, Fernlöschung und Fernwartung. Alles läuft aus einer Konsole, gehostet in Frankreich. Die Details stehen auf der Seite Mobile Device Management.

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Häufige Fragen

Wie lange dauert die Einrichtung eines neuen Geräts?
Mit automatisierter Registrierung über Apple Business Manager oder Android Zero-Touch ist das Gerät beim ersten Start verwaltet und je nach Anzahl der Apps in 5 bis 15 Minuten fertig konfiguriert. Die manuelle Variante per QR-Code kostet ein paar Minuten Nutzeraktion zusätzlich.
Brauche ich für iPhones und Android-Telefone zwei Werkzeuge?
Nein. Ein plattformübergreifendes MDM verwaltet beide aus einer Konsole, auch wenn die verfügbaren Steuerungen sich unterscheiden, weil Apple und Google unterschiedliche Schnittstellen anbieten. Manche Einstellung gibt es nur auf einer Plattform, etwa Single App Mode auf betreuten iOS-Geräten.
Was passiert mit dem verwalteten Gerät, wenn ein Mitarbeiter geht?
Die IT löst eine Fernlöschung aus oder entfernt auf einem privaten Gerät nur das Arbeitsprofil. Firmen-Apps, Konten und Daten verschwinden. Bei Apple-Geräten aus dem Apple Business Manager lässt sich die Aktivierungssperre aufheben, damit das Gerät neu vergeben werden kann.