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Glossar

Mobile Application Management

Mobile Application Management bezeichnet die Steuerung der Apps einer Smartphone- und Tabletflotte über ihren gesamten Lebenszyklus: Beschaffung, Installation, Konfiguration, Aktualisierung und schließlich Entfernen. Es betrifft Apps aus den öffentlichen Stores ebenso wie die internen Anwendungen, die ein Unternehmen selbst entwickelt.

So funktioniert es

Denken Sie an eine Lieferkette mit vier Stationen. Sie beschaffen eine App (öffentlicher Store, Volumenkauf oder eigener Build), weisen sie einer Geräte- oder Nutzergruppe zu, konfigurieren sie, bevor jemand sie öffnet, und ziehen sie am Projektende zurück.

Jede Plattform hat ihre eigene Mechanik. Google führt alles über Managed Google Play, seit 2017 der Standardkanal von Android Enterprise, der sowohl öffentliche Genehmigungen als auch private Veröffentlichungen abdeckt. Apple nutzt Apps und Bücher im Apple Business Manager für Volumenlizenzen, dazu die interne Verteilung für Apps, die nie im App Store landen sollen. Der Verwaltungsserver spricht mit beiden, der Administrator arbeitet also in einer Konsole.

Die Zeitersparnis steckt in der Konfiguration. Eine verwaltete Konfiguration schickt die Tenant-URL, den API-Endpunkt und die SSO-Einstellung mit der Installation mit, damit der erste Start schon funktioniert.

Ein Punkt, der in Ausschreibungen oft fehlt: die Rückzugsphase. Ein Pilotprojekt endet, die App soll weg, und mit ihr die Daten auf 120 Geräten. Wer das vorher nicht geplant hat, sammelt Geräte ein.

Warum es für eine Flotte wichtig ist

App-Wildwuchs schleicht sich leise ein. Eine Handelskette betreibt eine Bestands-App, eine Zahlungs-App, ein Dienstplanwerkzeug und einen Treiber für Etikettendrucker. Mal 600 Geräte in 40 Filialen, dazu ein Versionssprung, und manuelles Installieren fällt aus.

Dazu kommt die Sicherheitsseite. Apps, die außerhalb eines verwalteten Kanals ankommen, lassen sich nicht prüfen, bei einer CVE nicht zwangsweise aktualisieren, und sie verschwinden nicht, wenn jemand kündigt. Verwaltete Verteilung liefert ein Inventar, dem Sie trauen können, und genau danach fragt ein Prüfer zuerst.

So handhabt es Appaloosa

Appaloosa deckt den App-Lebenszyklus durchgehend ab: ein Enterprise App Store pro Organisation, öffentliche Kataloge über Managed Google Play und Apple VPP, Verteilung interner APK- und IPA-Dateien mit Versionshistorie, verwaltete App-Konfiguration und stille Updates auf registrierten Geräten. Gehostet wird in Frankreich auf SecNumCloud-qualifizierter Infrastruktur. Details auf der Seite Mobile Application Management.

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Häufige Fragen

Brauchen wir MAM, wenn das Team nur Apps aus dem öffentlichen Store nutzt?
Meist ja. Auch bei öffentlichen Apps wollen Sie stille Installation, erzwungene Updates, vorbelegte Einstellungen und sauberes Entfernen beim Austritt. Lässt jeder sich selbst bedienen, haben Sie kein Inventar und keine Kontrolle über Versionen.
Wie laufen App-Updates auf verwalteten Geräten?
Sie wählen die Regel pro App: automatisch, automatisch nur im WLAN und am Ladekabel, oder zurückgehalten bis zu Ihrer Freigabe. Zurückhalten lohnt bei kritischen Apps, denn ein schlechtes Update mitten in der Schicht kostet mehr als ein verzögertes.
Deckt Mobile Application Management auch selbst entwickelte Apps ab?
Ja, das ist einer der Hauptzwecke. Sie laden das signierte APK oder IPA hoch, die Plattform versioniert es, und zugewiesene Geräte installieren es wie jede andere App. Im öffentlichen Store erscheint nichts, nur Ihre Flotte sieht den Eintrag.