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Glossar

MAM

MAM steht für Mobile Application Management. Es ist der Teil der Flottenverwaltung, der sich um Apps kümmert und nicht um Hardware: welche Apps auf ein Gerät gelangen, wie sie konfiguriert und aktualisiert werden, und was sie mit Unternehmensdaten tun dürfen.

So funktioniert es

MAM setzt auf dem auf, was die Betriebssysteme freigeben. Unter Android genehmigt der Administrator Apps in Managed Google Play und schiebt sie in das Arbeitsprofil oder auf ein vollständig verwaltetes Gerät. Die Installation läuft still ab, ohne persönliches Google-Konto und ohne Umweg über den öffentlichen Store. Auf iOS und iPadOS werden Apps, die über Apple Business Manager gekauft oder intern verteilt wurden, als verwaltete Apps installiert, und damit kann das MDM sie auch wieder entfernen.

Zwei Mechanismen leisten die meiste Arbeit. Die verwaltete App-Konfiguration liefert Einstellungen gleich mit der App, sodass ein Techniker im Feld nie eine Serveradresse eintippt. Und Freigaberegeln entscheiden, ob ein Dokument vom Firmen-Mailclient in eine private Cloud wandern darf.

Eine häufige Verwechslung: MAM wird manchmal als Alternative ohne Registrierung verkauft, bei der jede App in einen Container gepackt wird. Dieser Weg existiert, braucht aber ein SDK oder App-Wrapping und damit die Mitarbeit des Herstellers. Die meisten Flotten fahren besser, wenn sie Registrierung und App-Kontrolle kombinieren.

Warum es für eine Flotte wichtig ist

Die Hardware ist der einfache Teil. Weh tun die vierzehn Apps, die Ihr Lagerteam braucht, zwei davon selbst entwickelt und monatlich aktualisiert.

Ohne MAM verschickt jemand einen APK-Link, die Nutzer installieren von Hand, und ein halbes Jahr später weiß niemand, welche Version wo läuft. Mit MAM rollen Sie Version 3.2 über Nacht auf 400 Geräte aus und lesen morgens den Installationsbericht. Verlässt jemand das Unternehmen, gehen die Arbeits-Apps und ihre Daten, das Gerät bleibt nutzbar.

So handhabt es Appaloosa

Appaloosa gibt jeder Flotte einen Enterprise App Store mit öffentlichen Apps (über Managed Google Play und Apple VPP) und privaten Apps: Ihre internen APK- und IPA-Dateien, versioniert und gruppenweise zugewiesen. Einstellungen reisen per verwalteter App-Konfiguration mit, und das Entfernen ist eine einzige Aktion. Den vollen Umfang zeigt die Seite Mobile Application Management.

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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen MDM und MAM?
MDM verwaltet das Gerät: Registrierung, Code, Verschlüsselung, Löschung. MAM verwaltet die Apps darauf: Verteilung, Konfiguration, Updates, Entfernen. Die meisten Plattformen können beides, und in der Praxis brauchen Sie beides, weil App-Kontrolle ein registriertes Gerät voraussetzt.
Geht MAM auch ohne Registrierung des Geräts?
Teilweise. Container- oder SDK-basiertes MAM schützt einzelne Apps ohne Registrierung, deckt aber nur unterstützte Apps ab und zeigt Ihnen weder OS-Version noch Verschlüsselungsstatus. Für Firmengeräte ist Registrierung plus App-Verwaltung einfacher und verlässlicher.
Lassen sich mit MAM auch Apps verteilen, die in keinem Store stehen?
Ja. Private Apps werden unter Android als private Einträge in Managed Google Play veröffentlicht, auf iOS intern verteilt. Die App bleibt für den öffentlichen Store unsichtbar, und nur die von Ihnen zugewiesenen Gerätegruppen können sie installieren.