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Glossar

Enterprise App Store

Ein Enterprise App Store ist ein privater Katalog, in dem ein Unternehmen die Apps veröffentlicht, die seine Teams brauchen, öffentliche wie interne. Die Beschäftigten installieren aus diesem Katalog statt im öffentlichen Store zu suchen, und die IT legt je Gruppe fest, was dort erscheint.

So funktioniert es

Der Store ist eine verwaltete Oberfläche auf dem Gerät, gespeist aus der Verwaltungskonsole. Ein Administrator genehmigt eine öffentliche App, lädt einen internen Build hoch oder fügt eine Web-App hinzu und weist sie dann einer Gruppe zu: Lager, Vertrieb, Filialleitung. Jedes Gerät zeigt nur die Einträge seiner Gruppe.

Im Hintergrund laufen die Installationen über die Plattformkanäle. Android holt genehmigte und private Apps aus Managed Google Play, das Binary ist also signiert, geprüft und von Google ausgeliefert, selbst wenn die App nie öffentlich erscheint. Auf iOS und iPadOS kommen Volumenlizenzen aus Apps und Bücher im Apple Business Manager, eigene Builds werden intern an registrierte Geräte verteilt.

Zwei Modi bestehen nebeneinander. Pflicht-Apps installieren still, bevor der Nutzer irgendetwas öffnet. Optionale Apps warten im Katalog, was für Werkzeuge passt, die nur ein Teil des Teams braucht. Die meisten Flotten mischen: fünf Pflicht-Apps, ein Dutzend optionale.

Ein Detail aus der Praxis: Benennen Sie die Einträge so, wie das Team sie nennt, nicht wie der Hersteller. "Lagerscanner" findet jemand in der Schicht, "WMS Mobile Client v4" nicht.

Warum es für eine Flotte wichtig ist

Es beendet die Gewohnheit, APKs per Mail zu verschicken. Kein geteilter Downloadlink, kein Schalter für unbekannte Quellen, keine Unsicherheit darüber, welcher Build tatsächlich gelaufen ist.

Es senkt auch die Supportlast. Ein Techniker an einem Standort mit schlechtem Empfang öffnet ein Symbol, tippt auf die App und bekommt die richtige Version mit den richtigen Einstellungen. Vergleichen Sie das mit dem Telefonat, in dem jemand einen Link in einem halbjahrealten Mailverlauf suchen soll. Für den Administrator ist der Store zugleich Inventar: wer hat was, in welcher Version, seit wann.

So handhabt es Appaloosa

Der Enterprise App Store ist das Herzstück von Appaloosa. Jede Organisation erhält ihren Katalog mit öffentlichen Apps über Managed Google Play und Apple VPP, private APK- und IPA-Verteilung mit vollständiger Versionshistorie, Zuweisung je Gruppe, Pflicht- oder optionale Installation und verwaltete App-Konfiguration zum Installationszeitpunkt. Details auf der Seite Mobile Application Management.

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Häufige Fragen

Kann ein Enterprise App Store Apps führen, die nicht in die Stores sollen?
Ja, genau dafür ist er da. Interne Builds werden privat veröffentlicht: unter Android als private Managed-Google-Play-Apps, bei Apple über interne Verteilung. Der Eintrag bleibt öffentlich unsichtbar, und nur zugewiesene Geräte können installieren.
Brauchen Beschäftigte eine Apple-ID oder ein Google-Konto?
Nein. Unter Android übernehmen Managed-Google-Play-Konten die Identität im Hintergrund. Auf iOS installieren volumenlizenzierte Apps ohne Apple-ID auf dem Gerät. Das zählt besonders bei Geräten, die mehrere Schichten gemeinsam nutzen.
Was passiert mit Store-Apps, wenn jemand das Unternehmen verlässt?
Die verwalteten Apps und ihre Daten werden entfernt, sobald Sie das Gerät abmelden oder den Arbeitsbereich löschen. Lizenzen wandern zurück in Ihren Pool und lassen sich neu zuweisen. Private Apps auf einem BYOD-Telefon bleiben unberührt.