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Glossar

macOS MDM

macOS MDM ist die Verwaltung von Macs über Apples Verwaltungsprotokoll: Registrierung, Konfigurationsprofile, Softwareupdates, Verschlüsselung und Löschen aus der Ferne. Es ersetzt die alte Welt aus Skripten und Imaging, weil Apple seit den Rechnern mit eigenen Chips Änderungen am System nur noch über dieses Protokoll zulässt.

So funktioniert es

Ein Mac wird über Automated Device Enrollment registriert, wenn er in Apple Business Manager steht, oder manuell über ein Profil. Nur die automatische Registrierung liefert Betreuung und eine nicht entfernbare Verwaltung, und nur sie erlaubt, Schritte im Setup-Assistenten auszulassen. Danach schiebt der Verwaltungsserver Profile für WLAN, Zertifikate, Passwortregeln, FileVault, Firewall und Einstellungen für Datenschutzfreigaben.

Zwei Entwicklungen haben die Arbeit verändert. Erstens das Ende der Kernel-Erweiterungen: Seit macOS 11 laufen Sicherheitswerkzeuge als Systemerweiterungen, deren Freigabe das MDM im Voraus erteilen muss, sonst klickt der Nutzer Dialoge weg. Zweitens Declarative Device Management, das Apple seit macOS 13 ausbaut: Der Mac bekommt Deklarationen, prüft seinen Zustand selbst und meldet Änderungen, statt auf Abfragen des Servers zu warten. Softwareupdates laufen inzwischen überwiegend darüber, mit Fristen und erzwungenem Neustart.

Imaging ist vorbei. Auf Macs mit Apple-Chip lässt sich kein Systemabbild mehr aufspielen; der Weg ist Erase Assistant oder Wiederherstellung plus Registrierung, danach installiert das MDM Apps und Einstellungen. Wer noch mit Monolithen und NetBoot plant, plant für Hardware von vor 2020.

Warum es für eine Flotte wichtig ist

Macs sind in deutschen Unternehmen längst keine Ausnahme mehr, besonders in Entwicklung, Design und Marketing. Ohne Verwaltung fehlt Ihnen dort genau das, was Sie für Windows selbstverständlich nachweisen: Verschlüsselung mit hinterlegtem Wiederherstellungsschlüssel, aktuelle Systemversion, Inventar, Löschung bei Verlust.

Der FileVault-Schlüssel ist dabei der häufigste Stolperstein. Aktiviert der Nutzer die Verschlüsselung selbst, landet der Wiederherstellungsschlüssel nirgendwo. Erst die Aktivierung über das MDM hinterlegt ihn in der Konsole, und nur dann hilft er bei einem defekten Benutzerkonto. Denselben Fehler machen Teams bei BitLocker auf Windows.

Zum Wettbewerb: Jamf ist auf dem Mac tiefer als jeder andere und die richtige Wahl für reine Apple-Flotten mit vielen Skripten. Wer dagegen 600 Android-Handhelds, iPhones und 80 Macs nebeneinander betreibt, gewinnt mehr durch eine Konsole für alles als durch Spezialtiefe auf einer Plattform.

So handhabt es Appaloosa

Appaloosa verwaltet Macs neben iOS, iPadOS, Android und Windows: Registrierung über Apple Business Manager, Konfigurationsprofile, FileVault mit hinterlegtem Wiederherstellungsschlüssel, Mindestversionen als Konformitätsbedingung, Verteilung eigener und öffentlicher Apps sowie Sperren und Löschen aus der Ferne. Der Rahmen dafür steht auf der Seite Mobile Device Management.

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Häufige Fragen

Kann ich Macs noch per Image ausrollen?
Auf Modellen mit Apple-Chip nicht mehr. Der Weg heißt löschen und registrieren, danach installiert das MDM Apps und Profile. Das ist schneller als Imaging, setzt aber voraus, dass Ihre Softwareverteilung über die Konsole läuft.
Warum kennt die Konsole meinen FileVault-Schlüssel nicht?
Weil die Verschlüsselung vom Nutzer aktiviert wurde und nicht über eine MDM-Richtlinie. Nur im zweiten Fall wird der persönliche Wiederherstellungsschlüssel an den Verwaltungsserver übergeben. Schalten Sie FileVault per Richtlinie ein, damit der Schlüssel dort landet.
Brauche ich Jamf für Macs?
Nicht zwingend. Für reine Apple-Umgebungen mit umfangreichem Skripting ist Jamf sehr stark. Wenn Macs einen Teil einer gemischten Flotte bilden, ist eine Konsole für alle Plattformen in der Praxis günstiger und einfacher zu betreiben.