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Glossar

COPE

COPE (Corporate-Owned, Personally Enabled) ist ein Eigentumsmodell, bei dem das Unternehmen das Telefon kauft und vollständig verwaltet, die private Nutzung aber ausdrücklich erlaubt. Der Beschäftigte hat ein Gerät für alles, die IT behält die Kontrolle über die berufliche Seite und greift privat kaum ein.

So funktioniert es

COPE liegt zwischen Vollsperre und BYOD. Das Gerät wird als Firmeneigentum registriert, die IT kann also strenge Regeln durchsetzen: Pflichtcode, Verschlüsselung, Fristen für Systemupdates, Freigabelisten für Apps, Schutz gegen Zurücksetzen. Gleichzeitig darf der Nutzer sich mit einem privaten Google- oder Apple-Konto anmelden, Consumer-Apps installieren und eigene Fotos behalten.

Android hat das mit Android 11 im Jahr 2020 als "Arbeitsprofil auf Firmengerät" formalisiert. Das Arbeitsprofil trägt die Firmen-Apps und -Daten, die private Seite bleibt privat, doch die IT behält geräteweite Kontrollen wie das Sperren von USB-Debugging oder die Pflicht zum Gerätecode. Apple hat keinen benannten COPE-Modus, Teams erreichen dasselbe mit einem betreuten Gerät und einer großzügigen App-Richtlinie.

Warum es für eine Flotte wichtig ist

Der Reiz ist ein Telefon pro Person. Kein Jonglieren mit zwei Geräten, höhere Akzeptanz, und die Firma besitzt das Gerät weiterhin, wenn jemand geht.

Der Haken liegt in den Erwartungen. Beschäftigte müssen vorab wissen, was die IT sehen kann und was nicht. Androids Trennung macht das greifbar: Das Arbeitsprofil ist sichtbar und löschbar, das private Profil nicht. Schreiben Sie das in die Nutzungsrichtlinie.

COPE verändert auch das Gespräch über Löschungen. Geht ein Gerät verloren, dürfen Sie alles löschen, weil es der Firma gehört. Bei BYOD gilt das nicht.

Kalkulieren Sie die Hardware plus einen kleinen Supportaufschlag für Fragen zur privaten Nutzung. Der Speicher füllt sich schneller, wenn die Fotobibliothek neben der Außendienst-App liegt, wählen Sie also Modelle mit 128 GB Speicher oder mehr und planen Sie den Austausch nach drei Jahren.

So handhabt es Appaloosa

Appaloosa registriert firmeneigene Android-Geräte mit Arbeitsprofil, womit die COPE-Teilung nativ entsteht: Firmen-Apps aus Managed Google Play auf der beruflichen Seite, Sicherheitsrichtlinien auf Geräteebene darüber, und je nach Lage eine selektive oder vollständige Fernlöschung. Unter iOS und iPadOS liefert die betreute Registrierung über Apple Business Manager das Gegenstück. Die verfügbaren Modi vergleicht die Seite Mobile Device Management.

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Häufige Fragen

Sieht die IT private Apps auf einem COPE-Gerät?
Unter Android mit Arbeitsprofil auf einem Firmengerät sieht die IT das Arbeitsprofil vollständig und von der privaten Seite nur wenige Gerätefakten, etwa die Systemversion oder ob ein Code gesetzt ist. Inhalte privater Apps bleiben verborgen.
COPE oder BYOD: was ist günstiger?
BYOD spart den Gerätekauf, bringt aber mehr Supportvarianz und Rechtsarbeit. COPE kostet das Gerät, je nach Modell etwa 300 bis 900 Euro pro Stück, gibt der IT dafür volle Kontrolle und eine planbare, austauschbare Flotte. Regulierte Branchen wählen meist COPE.
Lässt sich ein COPE-Gerät vollständig löschen?
Ja. Weil es der Firma gehört, ist ein kompletter Werksreset erlaubt und rechtlich unkompliziert. Viele Teams löschen beim geregelten Austritt zunächst nur das Arbeitsprofil und setzen das Gerät erst vor der Neuvergabe vollständig zurück.