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Glossar

COBO

COBO (Corporate-Owned, Business-Only) ist das strengste Eigentumsmodell: Die Firma kauft das Gerät, verwaltet es vollständig und verbietet jede private Nutzung. Keine privaten Konten, keine Consumer-Apps, häufig eine feste Liste freigegebener Anwendungen. Für Frontline-, geteilte und regulierte Geräte ist es der Standard.

So funktioniert es

Ein COBO-Gerät wird als vollständig verwaltet registriert. Unter Android ist das der Modus "vollständig verwaltetes Gerät" von Android Enterprise, meist beim ersten Start über Zero-Touch oder einen QR-Code ausgelöst. Unter iOS und iPadOS ist es ein betreutes Gerät aus dem Apple Business Manager. Windows nutzt Autopilot mit Firmenbeitritt zu Entra ID.

Nach der Registrierung kontrolliert die IT den ganzen Stapel. Nur freigegebene Apps lassen sich installieren. Private Konten sind gesperrt. Einstellungen, die der Nutzer nicht anfassen soll, etwa WLAN, VPN oder Entwickleroptionen, sind verriegelt. In vielen Flotten ersetzt ein Kiosk den Launcher und zeigt drei oder vier Symbole.

Der Schutz gegen Zurücksetzen sorgt dafür, dass ein gelöschtes Gerät wieder unter Verwaltung landet, statt zum freien Telefon zu werden.

Warum es für eine Flotte wichtig ist

Bei COBO treffen Sicherheit und Einfachheit zusammen. Ein Lagerscanner, ein geteiltes Tablet auf der Station oder ein Kassenterminal hat eine Aufgabe. Jede zusätzliche App ist Angriffsfläche und Helpdesk-Lärm.

Im Audit ist das Modell am leichtesten zu verteidigen. Keine privaten Daten auf dem Gerät heißt keine Unklarheit darüber, was die IT löschen oder einsehen darf.

Der Nachteil zeigt sich bei persönlich zugewiesenen Telefonen. Ein Vertriebler mit gesperrtem COBO-Telefon trägt ein zweites, privates dabei. Dann passt COPE besser.

Nehmen Sie COBO für geteilte Geräte, dedizierte Hardware und alles, was Zahlungs- oder Gesundheitsdaten berührt. Für ein Vertriebsteam, das ein Telefon für Anrufe, Mail und CRM braucht, hält COPE mit Arbeitsprofil dieselbe Sicherheit auf der beruflichen Seite, ohne das Zweitgerät zu erzwingen.

So handhabt es Appaloosa

Appaloosa registriert COBO-Geräte über Android Zero-Touch, Apple Business Manager und Windows Autopilot, das Gerät ist also verwaltet, bevor es jemand anfasst. Aus der MDM-Konsole setzen Sie die Sicherheitsrichtlinien, verteilen nur die freigegebenen Apps aus dem Enterprise App Store, schalten bei Bedarf den Kioskmodus ein und löschen das Gerät aus der Ferne, wenn es verschwindet. Fernwartung hilft, wenn ein Feldgerät streikt.

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Häufige Fragen

Was unterscheidet COBO von einem dedizierten Gerät?
COBO beschreibt Eigentum und Nutzungsregel: Firmenbesitz, nur beruflich. Ein dediziertes Gerät ist eine technische Konfiguration aus der Android-Welt, bei der das Gerät auf einen Zweck oder eine App-Auswahl festgelegt ist. Die meisten dedizierten Geräte sind COBO, doch ein COBO-Telefon darf mehrere Geschäfts-Apps frei nutzen.
Kann ein Nutzer auf einem COBO-Gerät ein privates Google-Konto hinzufügen?
Nicht, wenn die IT es sperrt, und das ist der Regelfall. Im vollständig verwalteten Modus kann der Administrator das Hinzufügen von Konten deaktivieren, sodass nur das verwaltete Google-Play-Konto existiert. Consumer-Apps und private Synchronisierung bleiben damit aus.
Verlangt COBO den Kauf bei einem bestimmten Händler?
Nur für die automatisierte Registrierung. Android Zero-Touch und Apple Business Manager brauchen Geräte aus einem autorisierten Kanal. Sonst erreicht eine QR-Code-Registrierung beim Werksreset denselben vollständig verwalteten Zustand, mit etwa einer Minute Handarbeit pro Gerät.