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Glossar

Apple School Manager

Apple School Manager (ASM) ist die Bildungsvariante von Apple Business Manager: ein kostenloses Portal, in dem eine Schule oder ein Schulträger seine iPads und Macs registriert, einem MDM zuweist, Apps in Stückzahlen kauft und verwaltete Apple-Accounts für Schüler und Personal anlegt. Dazu kommen Klassenlisten und das geteilte iPad.

So funktioniert es

ASM erschien 2016, zwei Jahre vor ABM, und beide Portale nutzen dieselbe Technik. Geräte, die bei Apple oder einem autorisierten Händler gekauft wurden, erscheinen in ASM unter Ihrer Organisation. Sie weisen sie einem MDM-Server zu, und die Automated Device Enrollment übernimmt beim ersten Start: Das iPad registriert sich, wird betreut und lädt seine Apps, bevor ein Schüler es anfasst.

Darüber liegt die Bildungsschicht. ASM importiert Ihr Schulverwaltungssystem per SFTP oder über einen direkten Connector, bildet Klassen und vergibt an jeden Schüler und jede Lehrkraft einen verwalteten Apple-Account. Diese Accounts schalten das geteilte iPad frei, bei dem ein Gerät mehreren Schülern mit getrennten iCloud-Daten dient, sowie die App Classroom, mit der eine Lehrkraft die Bildschirme im Raum sieht und lenkt.

Apps und Bücher funktioniert genau wie in ABM. Lizenzen werden einmal gekauft, pro Gerät oder pro Account zugewiesen und neu vergeben, wenn ein Jahrgang die Schule verlässt. Viele Titel gibt es ab 20 Stück zum Bildungspreis.

Warum es für eine Flotte wichtig ist

Schulflotten sind groß und werden hart beansprucht. Ein Schulträger mit 3.000 iPads kann sich keine Registrierung leisten, bei der ein Techniker jedes Gerät in der Hand halten muss. ASM plus MDM macht aus dem Neuaufsetzen ein bloßes Löschen: Der nächste Start bringt das Gerät in einen bekannten Zustand zurück, Apps inklusive.

Auch das Account-Modell zählt. Schüler unter 13 Jahren dürfen keinen privaten Apple-Account anlegen, verwaltete Apple-Accounts sind daher der einzige regelkonforme Weg, ihnen iCloud-Speicher und eine Anmeldung zu geben. Und weil diese Accounts der Schule gehören, bleibt nichts Privates am Gerät hängen, wenn es in eine andere Klasse wandert.

Manche Unternehmen landen versehentlich in ASM, meist ein Bildungsträger, der als Bildungseinrichtung eingestuft wurde. Für die Registrierung reicht das, die Klassenfunktionen laufen dann aber ins Leere.

So handhabt es Appaloosa

Appaloosa verbindet sich mit ASM genauso wie mit ABM: Ein Server-Token verknüpft das Portal mit Ihrem Appaloosa-Konto, zugewiesene Geräte registrieren sich automatisch und betreut, und Lizenzen aus Apps und Bücher laufen über die Konsole. Der Kioskmodus sperrt ein iPad bei Bedarf auf eine einzige Lern-App, und die Fernlöschung bereitet die Geräte auf das nächste Schuljahr vor. Der volle Funktionsumfang steht auf der Seite Verwaltung von iPad und iPhone.

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Häufige Fragen

Was unterscheidet Apple School Manager von Apple Business Manager?
Beide registrieren Geräte, weisen sie einem MDM zu und kaufen Apps in Stückzahlen. ASM ergänzt Bildungsfunktionen: Import des Schulverwaltungssystems, Klassenlisten, verwaltete Apple-Accounts für Minderjährige, geteiltes iPad und die App Classroom. ABM richtet sich an Unternehmen und verzichtet auf diese Schicht.
Kann ein Unternehmen Apple School Manager nutzen?
Nur wenn Apple es bei der Verifizierung als Bildungseinrichtung anerkennt. Weiterbildungsträger schaffen das manchmal. Ein normales Unternehmen sollte Apple Business Manager beantragen, das dieselbe Geräte- und App-Verwaltung ohne die Klassenwerkzeuge bietet.
Brauchen Schüler einen eigenen Apple-Account?
Nein. ASM legt für sie verwaltete Apple-Accounts an, die der Schule gehören und von ihr kontrolliert werden. Schüler unter 13 dürfen ohnehin nur diesen Kontotyp nutzen. Sie erhalten iCloud-Speicher und App-Zugang ohne privaten Apple-Account und ohne Verfahren zur elterlichen Einwilligung.